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            <title>2. Landesmitgliederversammlung 2023 GRÜNE JUGEND Thüringen: Anträge</title>
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                <title>2. Landesmitgliederversammlung 2023 GRÜNE JUGEND Thüringen: Anträge</title>
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                        <title>A14: Gleiche Chancen für alle! Azubiwerk für Thüringen</title>
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                        <author>Laura Wahl, Jan Walther (dort beschlossen am: 15.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auszubildende müssen häufig weite Strecken zur Berufsschule zurücklegen und das bei oftmals noch dürftig ausgebautem öffentlichem Personennahverkehr, insbesondere in den ländlichen Räumen Thüringens. Bei vielen dualen Berufsausbildungen wird der Berufsschulunterricht nur an einem einzigen oder<br>
wenigen Standorten in Thüringen angeboten, sodass Auszubildende nicht täglich zum Schulort pendeln können, sondern zeitweilig auswärts wohnen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Unterstützung von Auszubildenden fordern wir, die GRÜNE JUGEND Thüringen, den Freistaat Thüringen auf, die Gründung eines Azubiwerks auf den Weg zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Azubiwerk soll Wohnmöglichkeiten und Wohnraum schaffen, betreiben und verwalten, an Standorten mit vielen Auszubildenden ggf. auch Mensen und Cafeterien. Das Azubiwerk bietet Sozial- und Rechtsberatung, psychologische Beratung, Kinderbetreuung für Eltern in der Ausbildung und unterstützt mit<br>
kulturellen Angeboten. Azubiwerke fördern den Austausch Auszubildender untereinander sowie den internationalen Austausch. Darüber kann ein Azubiwerk auf Landesebene auch als politische Interessenvertretung nach außen hin fungieren. Vorbild kann das Azubiwerk München sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit das Azubiwerk die Interessen von Azubis gut vertreten kann, ist es wichtig, dass möglichst viele Azubis in ihm vertreten sind. Als GRÜNE JUGEND Thüringen schlagen wir vor, das Azubiwerk zunächst über eine freiwillige Mitgliedschaft aufzubauen und zu stärken. Über die Berufsschulen können die<br>
rund 25.000 Azubis in Thüringen erreicht werden und mit einem günstigen Mitgliedsbeitrag (z.B. 1€ pro Monat) von den Vorteilen einer starken Interessensvertretung von Azubis überzeugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Unternehmen profitieren, wenn in Zeiten des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsplätze Thüringen für Azubis ein attraktiver Standort ist. Deshalb sollen sie durch eine Ausbildungsumlage bzw. einen Zuschlag zur Ausbildungsumlage zur Finanzierung beitragen. Außerdem sind auch die<br>
Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern zu beteiligen. Auf diesem Weg sind alle Unternehmen einbezogen, auch solche, die nicht selbst ausbilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Thüringen soll das Azubiwerk durch staatliche Zuschüsse, besonders in der Phase der Konzeption und Errichtung, fördern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt zu wenig Wohnraum für junge Menschen und besonders für Auszubildende und dieser Wohnraum ist zu teuer. Eine Ausbildung darf nicht dadurch belastet werden oder gar daran scheitern, dass soziale Bedarfe ohne Unterstützung bleiben und Wohnraum fehlt. Im bundesweiten Ausbildungsreport 2023 der DGB-Jugend geben 26,2% der Befragten an, sich häufig oder immer nach der Ausbildung in der Freizeit nicht gut erholen zu können. Das hängt auch mit prekärer Wohnsituation oder langen Fahrtwegen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen diese jungen Menschen in ihrer sozialen Situation und beim Wohnen unterstützen. Zugleich zeigen Azubiwerke auch Wertschätzung für die Ausbildungsberufe, machen Ausbildung attraktiver und tragen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfahrungen mit Azubiwerken in München und Hamburg können bei der Konzeption einbezogen werden. Das Azubiwerk München arbeitet seit 2012 und ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt München, des Kreisjugendring München-Stadt und der DGB-Jugend München. Das Azubiwerk Hamburg ist eine gemeinnützige Stiftung und eröffnete 2016 ihr erstes Wohnheim. Im Zentrum der Aufgaben steht bei beiden Werken bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende. Beide unterstützen darüber hinaus die Auszubildenden mit Beratung und weiteren Angeboten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 10:46:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A20: Social-Media-Team Vorschlag</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 16.11.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand schlägt vor das Social-Media-Team mit drei Mitgliedern des Landesvorstands und zwei Basismitgliedern zu besetzen. Dazu schlagen wir vor die Bewerbungen von Helene Brühl und Franziska Grünhardt anzunehmen und dem Landesvorstand die Zusammensetzung der anderen drei Mitglieder nach der LMV festzulegen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 19 Nov 2023 10:36:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Superwahljahr 2024 in Thüringen – aber bitte stabil bleiben! Eine Fortschreibung</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Superwahljahr-2024-in-Thuringen-aber-bitte-stabil-bleiben-Eine-Fort-20849</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der 1. LMV 2023 wurde beschlossen, dass die GRÜNE JUGEND Thüringen für die Landtagswahl 2024 eine eigenständige Kampagne und Wahlkampf durchführt. Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen, dass für die Fortsetzung einer rot-rot-grünen Koalition ein deutlicher Stimmungswechsel zu einer solidarischen Politik in Zeiten der Krise notwendig ist. . Stattdessen sind rechte, ausgrenzende Kräfte im Aufwind und die rechtsextreme Höcke-AfD so stark wie noch nie. Mit unserer Kampagne wollen und müssen wir dem Rechtsruck etwas entgegensetzen! Wir werden gesellschaftlich linke Kämpfe auf der Straße stärken und unsere GJ Votenträger*innen unterstützen, damit diese im Parlament eine laute linke Stimme sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weitere Ziele für unsere Wahlkampagne sind zudem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Mitgliedergewinnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen mit unserer Kampagne die GRÜNE JUGEND Thüringen und unsere Ziele präsenter machen und somit neue linksdenkende Mitglieder gewinnen. Zudem wollen wir Räume schaffen um alte Mitglieder wieder zu aktivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Eine schlagkräftige Kampagne auf die Straße tragen und junge Menschen politisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND haben wir andere Themen und Zielgruppen als Bündnis 90 / Die Grünen. Unsere Themen wollen wir nach außen, aber auch in die Partei tragen. Dabei ist es für uns zentral, junge Menschen zu adressieren und politisieren. Es geht darum, Debatten anzustoßen und junggrüne Forderungen in Thüringen präsent zu machen. Einen entscheidenten Punkt sehen wir beim Zusammendenken von Gerechtigkeitskämpfen. Klimaschutz funktioniert nur, wenn Ungleichkeit nicht weiter verschärft wird oder Menschen diesen Eindruck haben. Das Ziel heißt Klimagerechtigkeit!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Eine sozial, physisch &amp; psychisch nachhaltige Wahlkampagne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie die derzeitigen Umfrageergebnisse und Vorfälle jüngster Vergangenheit zeigen, wird das kommende Jahr nicht leicht. Um unsere Mitglieder vor rechten Angriffen psychisch als auch physisch zu schützen, brauchen wir ein umsetzbares Awarenesskonzept. Auch wenn jede helfende Hand und jeder kluge Kopf gebraucht wird, sollen sich unsere Mitglieder nicht verausgaben und private Verpflichtungen und Bedürfnisse vergessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Finanzquellen sichern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Teil unserer finanziellen Grundlage erhalten wir durch die Existenz der Grünen Landtagsfraktion. Ein Fortbestehen der Grünen Landtagsfraktion würde uns einen großer Teil unserer finanziellen Grundlage sichern. Sofern kein Wiedereinzug gelingt, müssen andere Finanzierungskonzepte aufgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als Grüne Jugend Thüringen sehen, dass viele, vor allem junge Menschen bei den klassischen Wahlkämpfen vergessen und benachteiligt werden. Deshalb wollen wir unseren Fokus bewusst auf soziale Themen lenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell stehen wir vor einem Haufen Perspektivlosigkeit, die schlechten Nachrichten überschlagen sich und lassen viele Menschen zurecht zweifeln. Kriege, Inflation, Klimakrise, der Wohnraum in den Städten ist zu teuer, auf dem Land fährt kein Bus, die Kommunen werden kaputt gespart und für keine sozialen, bildenden oder kulturellen Zwecke ist Geld da. Es gibt keine Räume für junge Menschen- ganz egal ob Fortbewegung, zum Leben oder für die Bildung. Davon ist vor allem der ländliche Raum betroffen, wovon in Thüringen eine ganze Menge existiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass sich die Menschen von der Politik abgehängt fühlen ist da gut nachvollziehbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die konkreten Inhalte der Kampagne erarbeitet das Wahlkampfteam in Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand und den Spitzenkandidat*innen. Im Vordergrund stehen jugendpolitische Themen - wie Beteiligung, Bildung sowie Mobilität - Perspektiven, Transformation und soziale Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden zu euch- in die Kreisverbände kommen und mit euch in den Austausch und die Themenschwerpunkte gehen, damit sich alle befähigt fühlen diesen Wahlkampf gemeinsam zu führen- denn dafür brauchen wir euch. Für die kommenden Monate werden verschiedene Veranstaltungsformate geplant und beworben. Zusätzlich werden wir weiter, wie bereits geschehen, um Unterstützung von Außen werben und viele GJ Verbände einladen unseren Wahlkampf zu unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 18:14:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Arbeitskampf statt Arbeitskrampf</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/arbeitskampf-statt-arbeitskrampf-21772</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen, aber müssen arbeiten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einer von Arbeit geprägten Gesellschaft: Unser Ansehen, unser Alltag, unser Wohlergehen unsere Bildung richtet sich nach Arbeit. Arbeit ist vielfältig und Arbeit betrifft alle. Kleine Kinder träumen davon, erwachsene Menschen meckern darüber und Rentner*innen erzählen gerne davon. Doch nicht alle Menschen in Deutschland arbeiten gleich. Unsere Arbeitswelt ist geprägt von Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus und Ableismus. Während eine kleine Gruppe an Menschen sich aufgrund von ererbten Reichtum aussuchen kann ob und in welchem Beruf sie arbeiten will, ist der der Großteil von uns auf die unterschiedliche starke Art und Weise von der Arbeit abhängig um ihr Leben leben zu können. FLINTA*-Personen leider unter ungerecht verteilter Carearbeit. Menschen ohne Deutsche Staatsbürgerschaft müssen sich in prekären Jobs ausbeuten lassen, weil sie sonst Angst um ihr Aufenhaltsrecht haben müssen. Gleichzeitig sind die Debatten, die national über Arbeit geführt werden, surreal : Unserer Generation wird immer wieder vorgeworfen, wir wir seien faul, nur weil wir nicht für ein mickriges Gehalt 40 Stunden die Woche an der Zerstörung unseres Planeten mitarbeiten wollen. Aufgrund von Arbeitskräftemangel reden konservative und angeblich liberale Politiker*innen immer wieder darüber, dass wir doch mehr Wochenstunden arbeiten und erst später in Rente gehen oder direkt per Gesetz zu kostenloser Arbeit verpflichtet werden sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>A</strong><strong>rbeitskampf olé</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lichtblick für uns bleiben die Gewerkschaften, die beste Erfindung seit der Entstehung des Kapitalismus. Sie haben zahlreiche Dinge erkämpft die wir heute für selbstverständlich halten: das Wochenende, die 40-Stunden-Woche, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, den Kündigungsschutz und so vieles mehr. An diese errungenden Erfolge gilt es anzuknüpfen mit heutigen weitergehenden Forderungen um den Arbeitskampf fortzuführen. Seit Jahrzehnten streiten Gewerkschaften Seite an Seite mit Arbeiter*innen im Konflikt mit ihren Chef*innen und erkämpfen stetig bessere Arbeitsbedingungen. Von kapitalistischer Seite sind Gewerkschaften heute auch wieder Kampagnen und Widerstand ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus sagen Organisationen, die marginalisierten Gruppen in Berufs- und Ausbildungsthemen unterstützen, dem Kapitalismus indirekt den Kampf an, indem sie Menschen, die von diesem ausbeuterischen System fallen gelassen werden dabei unterstützen für Ihre Rechte einzustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Care-Arbeit, Ehrenamt und Freiwilligendienst</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch nicht allein die Lohnarbeit ist Arbeit. Unsichtbare, unbezahlte Care-Arbeit ist vor allem für FLINTA* Alltag. Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Hausarbeit, Ehrenamt: Frauen wenden pro Tag im Durchschnitt 52,4 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer. Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern, die häufiger in Vollzeit arbeiten. Für Frauen ergeben sich dadurch wirtschaftliche Nachteile. Wenn Frauen über Jahre ein geringeres Einkommen haben, sind sie im Alter schlecht abgesichert oder finanziell abhängig von ihren Partner*innen. Dies führt bei jeder fünften Frau zu Altersarmut, Tendenz steigend. Frauen befassen sich mehr als doppelt so viel mit direkter, also an Menschen verrichteter, Care-Arbeit als Männer (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Auch Trans*-Personen leisten überdurchschnittlich viel Care-Arbeit sowohl in bezahlten Berufen, als auch unsichtbar im Privaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamt trägt zu individueller Teilhabe, gesellschaftlicher Integration oder sozialen Bindungen, zum kulturellen Leben oder zur Gesundheit, und damit zu stabilen demokratischen Strukturen bei. Doch die Politik darf sich nicht auf dem Engagement der Menschen ausruhen und hat die Aufgabe dies zu unterstützen und attraktiver zu gestalten. Ehrenamtliche Tätigkeit darf nicht als selbstverständlich gelten oder vorausgesetzt werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ständig wiederkehrende Debatte um verpflichtende Freiwilligendienste lehnen wir ab. Die zwischenzeitig geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt führen die Debatte darum ins absurde. Freiwilligendienste sind ein wertvolles Bildungsangebot. Gleichzeitig leisten die Freiwilligen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Es kann nicht sein, dass vor allem soziale Einrichtungen abhängig von unterbezhalten Freiwilligen sind und diese dann teilweise Arbeit von Fachkräften übernehmen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>BENACHTEILIGUNG ARBEITSMARKT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele marginalisierte Gruppen ist der Zugang zur Erwerbsarbeit erschwert, sie erleben Diskriminierung. FLINTA*, migrantisierte Personen oder Menschen mit Behinderungen sind davon besonders betroffen. Ursächlich sind hierbei Ungleichheitsideologien und sozialer Ausschluss im Bildungssystem, die sich unter anderem diskriminierende Bewerbungsverfahren,unflexible Betriebe und verinnerlichter Verwertungslogik ausdrücken. Es bedarf an dieser Stelle verpflichtende Quoten für Großunternehmen, anonymisierte Bewerbungsverfahren und gesetzliche verpflichtungen zur inklusiven Umgestaltung von Firmen. Denn die Einbindung in die Arbeitswelt ist ein wichtiger Faktor für marterielle Sicherheit und soziale Teilhabe, aber auch Sichtbarkeit.<br><br>
Besonders prekär ist die Lage in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, deren Arbeitskraft zu menschenunwürdigen Entlohnungen in Anspruch genommen wird. Die Entlohnung ist dort weit vom Mindestlohn entfernt und ermöglicht kein selbstbestimmtes Leben. Diese Exkludierung ist ableistisch und beutet Menschen aus.<br>
Dazu kommt, dass das verdiente Geld den meisten Mesnchen mit Behinderung nicht zur Verfügung steht, da es an die Sozialleistungen angerechent wird. Das muss sich ändern!<br><br>
Mindestlohn muss für alle Menschen gelten! Das schließt neben Menschen mit Behinderungen auch Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung ein.Auch die Mindestausbildungsvergütung muss erheblich angehoben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Solidarität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>... mit Arbeitskämpfen, mit Carearbeiter*innen und die Unterstützung politischer Forderungen dieser Gruppen stellt einen Grundpfeiler unserer Überzeugnungen dar. Wir kämpfen an der Seite all derer, die gesellschaftspolitisch und vor allem vom Kapitalismus benachteiligt und ausgebeutet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Bündnisse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Seite an Seite mit den Gewerkschaft(-sjugend)en und allen Arbeitskämpfen in Thüringen und Ostdeutschland stehen. Auch unterstützen wir die Bewegungen, die nicht in Gewerkschaften organisiert, wichtige Arbeitskämpfe führen. Menschen, die im Jahr 2023 immer noch weniger verdienen als ihre Kolleg*innen in Westdeutschland haben all unsere Unterstützung verdient und unseren Beistand auf der Straße. Alle Beschäftigte haben einen effektiven Tarifvertrag verdient, auch studentisch Beschäftigte!<br><br>
3. Carearbeit ist Arbeit<br><br>
Wir fordern einen verpflichtenden Versorgungsausgleich auch für unverheiratete Lebensgemeinschaften und eine gesetzliche Stärkung zur gleichwertigen Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Es braucht gesellschaftliche Anerkennung und staatliche Absicherung für die Carearbeit von Alleinerziehenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Freiwilligendienste<br><br>
Es braucht dringend eine deutlich bessere und langfristige Finanzierung der Einrichtungen, in denen Freiwillige ihren Dienst leisten, um dort Kompetenzverschiebungen und Überforderungen aufgrund von Personal- und Geldmangel zu vermeiden. Auch die Träger müssen besser bei ihren Aufgaben unterstützt werden. Insgesamt braucht es eine bessere Bezahlung von Freiwilligendienstleistenden.<br><br>
5. Umverteilung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für Tranformationsprozesse und Veränderungen in der Arbeitswelt braucht es Geld. Dabei dürfen kleinste Unternehmen oder die Angestellten nicht mit kostenaufwändigen Veränderungen überfordert, sondern müssen gezielt unterstützt werden. Es sollte aber auch allgemein die Frage gestellt werden, wie finanzielle Sicherheit für ALLE Menschen möglich sein kann. Die Lösung? Umverteilung! Von Oben nach Unten. Her mit der Vermögenssteuer, her mit einer echten Erbschaftssteuer, her mit einer Übergewinnsteuer für Großunternehmen und her mit dem Klimageld!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Arbeit muss sich ändern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird Zeit, dass das Märchen von der jungen Generation, die keine Lust zum Arbeiten hat, umgeschrieben wird. Es ist völlig nachvollziehbar, wenn junge Menschen nicht in die gleichen Abhängigkeitsverhältnisse steuern möchten, in denen sie ihre Eltern seit Jahren sehen, oft gepaart mit finanzieller Unzufriedenheit, Burn Outs und wenig Zeit für sich selbst oder ihre Familien. Es ist die Aufgabe von Arbeitgeber*innen die Arbeitskraft eines Menschen finanziell wertzuschätzen, einen Rahmen der Selbstverwirklichung zu schaffen und mit einer flexibleren Arbeitszeitgestaltung zu unterstützen. Um dies zu erreichen benötigt es einen tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mdl.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 17:46:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A19: Wahlkampfteamvorschlag</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/wahlkampfteamvorschlag-26305</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 16.11.2023)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/wahlkampfteamvorschlag-26305</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand schlägt folgendes Wahlkampfteam vor:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- 1 Mitglied aus dem Landesvorstand der GJ Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- 2 Votenträger*innen der Gj Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Basismitglieder:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Henriette Jarke KV Jena<br>
- Lara Sagehorn KV Erfurt<br>
- Luis Schäfer</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 17:01:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Geschäftsordnung LMV</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Geschaftsordnung-LMV-64838</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Geschaftsordnung-LMV-64838</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1. Die LMV wählt eine Wahlkommission, das Präsidium und die Protokollführung. Alles in offener Abstimmung. Außerdem entscheidet die LMV zu Beginn über die Tagesordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2. Das Präsidium prüft den formgerechten Eingang der Anträge und entscheidet über das Verfahren. Dabei gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.1. Geschäftsordnungsanträge werden vor Sachfragen verhandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.2. Zu jedem Geschäftsordnungsantrag gibt es die Möglichkeiten einer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegenrede. Geschäftsordnungsanträge sind u.a. folgende Anträge:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Bestätigung und Ergänzung der Tagesordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Begrenzung der Redezeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ende der Redeliste</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Schluss der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Überweisung an den Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag zur Art der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Personaldebatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Meinungsbild aller Anwesenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Meinungsbild aller Stimmberechtigten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag zur Art der Abstimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Auszeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Feststellung der Beschlussfähigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Rückholung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.3. Inhaltliche Anträge sind Hauptanträge und Ergänzungs- oder Änderungsanträge. Sie müssen dem Präsidium schriftlich vorgelegt und von einem der Anwesenden eingebracht werden, dafür stehen fünf Minuten Redezeit zur Verfügung; sie sollen dem Präsidium darüber hinaus digital vorgelegt werden. Anträge können auch per Videobotschaft eingebracht werden. Bei vorliegenden Änderungs- und Ergänzungsanträgen schlägt das Präsidium der LMV eine Verfahrensweise der Behandlung vor. Anträge gelten als angenommen, wenn sie die erforderlichen Mehrheiten laut Satzung erhalten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.4. Ab fünf inhaltlichen Anträgen kann eine Antragspriorisierung erfolgen. Dies geschieht durch einen Antrag an die Geschäftsordnung. Im Rahmen des Inhalts dieses Antrags kann das Präsidium entscheiden, wie die Antragspriorisierung durchgeführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3. Das Präsidium besteht aus jeweils zwei Mitgliedern, die die Sitzung leiten und die Redeliste führen. Das Protokoll wird von einer dritten und ggf. vierten Person übernommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3.1. Die Redeliste ist als Erstredner*innenliste zu führen. Das bedeutet, dass Personen, die während des aktuellen Tagesordnungspunkts noch nichts gesagt haben, auf der Redeliste unter Beachtung der FLINTA*-Quotierung vorgezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§4. Stimm- und wahlberechtigt sind ausschließlich Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Thüringen. Redeberechtigt sind alle Teilnehmer*innen der LMV. Eingebracht werden können auch Anträge per Videobotschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5. Die Bewerber*innen für die Wahl des Landesvorstands haben drei Minuten Redezeit für ihre Vorstellungsrede und zwei weitere Minuten für die Beantwortung von Fragen. Die Bewerber*innen für die GJ-Voten zur Landtagswahl haben fünf Minuten Redezeit für ihre Vorstellungsrede und zwei weitere Minuten für die Beantwortung von Fragen. Alle weiteren Bewerber*innen haben drei Minuten Redezeit für ihre Vorstellungsrede und eine weitere Minute für die Beantwortung von Fragen. Die Anzahl der Fragen kann auf Antrag des Präsidiums oder auf GO-Antrag begrenzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6. Für Änderungsanträge, Ergänzungsanträge und Bewerbungen existiert keine Frist, außer der, dass nach Abschließen eines TOPs Anträge zu diesem nur noch mithilfe eines Rückholantrages gestellt werden können. Eigenständige Anträge sind vor Beginn des jeweiligen Tagesordnungspunktes zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§7. Debatten zu Anträgen und Änderungsanträgen finden grundsätzlich als Pro-und- Kontra-Debatten statt. Grundsätzlich gibt es einen Pro- und einen Kontra- Beitrag, dabei ist die Einbringung des Antrages als Pro-Beitrag zu werten. Wenn durch GO-Antrag nicht anders beschlossen, sind alle anderen Debatten als offene Debatten zu führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 15:57:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A18: Bericht der Rechnungsprüfung</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Bericht-der-Rechnungsprufung-35840</link>
                        <author>Julian Lange &amp; Clara Käßner</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Bericht-der-Rechnungsprufung-35840</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/2lmv23/Bericht-der-Rechnungsprufung-35840/embeddedpdf?file=%2F2lmv23%2FBericht-der-Rechnungsprufung-35840%2Fviewpdf%3FsectionId%3D31855"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 13:49:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Arbeitskampf statt Arbeitskrampf</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63597</link>
                        <author>Landesvorstand GJ Thüringen (dort beschlossen am: 15.11.2023)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63597</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen, aber müssen arbeiten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einer von Arbeit geprägten Gesellschaft: Unser Ansehen, unser Alltag, unser Wohlergehen unsere Bildung richtet sich nach Arbeit. Arbeit ist vielfältig und Arbeit betrifft alle. Kleine Kinder träumen davon, erwachsene Menschen meckern darüber und Rentner*innen erzählen gerne davon. Doch nicht alle Menschen in Deutschland arbeiten gleich. Unsere Arbeitswelt ist geprägt von Kapitalismus, Patriarchat und Rassismus. Während eine kleine Gruppe an Menschen sich aufgrund von ererbten Reichtum aussuchen kann ob und in welchem Beruf sie arbeiten will, ist der der Großteil von uns auf die unterschiedliche starke Art und Weise von der Arbeit abhängig um ihr Leben leben zu können. FLINTA*-Personen leider unter ungerecht verteilter Carearbeit. Menschen ohne Deutsche Staatsbürgerschaft lassen sich in irgendwelchen sinnlosen Jobs ausbeuten, weil sie sonst Angst um ihr Aufenhaltsrecht haben müssen. Gleichzeitig sind die Debatten, die national über Arbeit geführt werden eher abstoßend: Unserer Generation wird immer wieder vorgeworfen, wir wir seien faul, nur weil wir kein Bock haben für ein mickriges Gehalt 40 Stunden die Woche an der Zerstörung unseres Planeten mitzuarbeiten. Aufgrund von Fachkräftemangel reden Politiker*innen immer wieder darüber, dass wir doch mehr Wochenstunden arbeiten und erst später in Rente gehen sollen für den oder direkt per Gesetz zu kostenloser Arbeit verpflichtet werden sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>A</strong><strong>rbeitskampf olé</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lichtblick für uns bleiben die Gewerkschaften, die beste Erfindung seit der Entstehung des Kapitalismus. Sie haben zahlreiche Dinge erkämpft die wir heute für selbstverständlich halten: das Wochenende, die 40-Stunden-Woche, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, den Kündigungsschutz und so vieles mehr. Auch helfen sie seit Jahrzehnten allen möglichen Arbeiter*innen im Konflikt mit ihren Chef*innen – genau deswegen sind Gewerkschaften heute auch wieder Kampagnen und Widerstand ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus sagen Organisationen die marginalisierten Gruppen in Berufs- und Ausbildungsthemen unterstützen dem Kapitalismus indirekt den Kampf an, indem sie Menschen, die von diesem ausbeuterischen System fallen gelassen werden dabei unterstützen für Ihre Rechte einzustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Care-Arbeit, Ehrenamt und Freiwilligendienst</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch nicht allein die Lohnarbeit ist Arbeit. Unsichtbare, unbezahlte Care-Arbeit ist vor allem für FLINTA* Alltag. Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Hausarbeit, Ehrenamt: Frauen wenden pro Tag im Durchschnitt 52,4 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer. Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern, die häufiger in Vollzeit arbeiten. Für Frauen ergeben sich dadurch wirtschaftliche Nachteile. Wenn Frauen über Jahre ein geringeres Einkommen haben, sind sie im Alter schlecht abgesichert und finanziell abhängig von ihren Partner*innen. Dies führt bei jeder fünften Frau zu Altersarmut, Tendenz steigend. Frauen befassen sich mehr als doppelt so viel mit direkter, also an Menschen verrichteter, Care-Arbeit als Männer (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend). Wir fordern einen verpflichtenden Versorgungsausgleich auch für unverheiratete Paare und eine gesetzliche Stärkung zur gleichwertigen Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamt trägt zu individueller Teilhabe, gesellschaftlicher Integration oder sozialen Bindungen, zum kulturellen Leben oder zur Gesundheit, und damit zu stabilen demokratischen Strukturen bei. Doch die Politik darf sich nicht auf dem Engagement der Menschen ausruhen und hat die Aufgabe dies zu unterstützen und attraktiver zu gestalten. Ehrenamtliche Tätigkeit darf nicht als selbstverständlich gelten oder vorausgesetzt werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ständig wiederkehrende Debatte um verpflichtende Freiwilligendienste lehnen wir ab. Statt der aktuellen Kürzungen von 78 Millionen Euro für Freiwilligendienste fordern wir endlich eine gerechte Entlohnung der Frewilligendienstleistenden. Es kann nicht sein, dass vor allem soziale Einrichtungen abhängig von unterbezhalten Freiwilligen sind und diese dann teilweise Arbeit von Fachkräften übernehmen müssen. Es braucht dringend eine deutlich bessere Finanzierung der Einrichtungen, in denen Freiwillige ihren Dienst leisten, um dort Kompetenzverschiebungen und Überforderungen aufgrund von Personal- und Geldmangel zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>BENACHTEILIGUNG ARBEITSMARKT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele marginalisierte Gruppen ist der Zugang zur Erwerbsarbeit erschwert, sie erleben Diskriminierung. FLINTA*, migrantisierte Personen oder Menschen mit Behinderungen sind davon besonders betroffen. Ursächlich sind hierbei unter anderem diskriminierende Bewerbungsverfahren und unflexible Betriebe. Es bedarf an dieser Stelle verpflichtende Quoten für Großunternehmen, anonymisierte Bewerbungsverfahren und sozailstaatliche Hilfen zur Umgestaltung von Firmen. Denn die Einbindung in die Arbeitswelt ist ein wichtiger Faktor für marterielle Sicherheit und soziale Teilhabe, aber auch Sichtbarkeit.<br><br>
Besonders prekär ist die Lage in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, die ihre Arbeitskraft zu menschenunwürdigem Entgeld zur Vefügung stellen. Die Entlohnung ist dort weit vom Mindestlohn entfernt und ermöglicht kein selbstbestimmtes Leben. Diese Exkludierung ist ableistisch und beutet Menschen aus.<br><br>
Mindestlohn muss für alle Menschen gelten! Das schließt neben Menschen mit Behinderungen auch Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung ein. Es darf nicht sein, dass Schüler*innen, die erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln wollen, von Arbeitgeber*innen ausgebeutet werden. Auch die Mindestausbildungsvergütung muss erheblich angehoben werden – immerhin investieren hier die Unternehmen in ihre zukünftigen Arbeitskräfte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. (Solidarität mit Arbeitskämpfen, mit Carearbeiter*innen und die Unterstützung politischer Forderungen dieser Gruppen stellt einen Grundpfeiler unserer Überzeugnungen dar.) Wir kämpfen an der Seite all derer, die gesellschaftspolitisch und vor allem vom Kapitalismus benachteiligt und ausgebeutet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Bündnisse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Seite an Seite mit den (jungen) Gewerkschaften in Thüringen und Ostdeutschland und allen Arbeitskämpfen in Thüringen stehen. Menschen, die im Jahr 2023 immer noch weniger verdienen als ihre Kolleg*innen in Westdeutschland haben all unsere Unterstützung verdient und unseren Beistand auf der Straße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Umverteilung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für benötigte Prozesse und Veränderungen in der Arbeitswelt braucht es Geld. Dabei dürfen kleine Unternehmen oder die Angestellten nicht unter diesen kostenaufwändigen Veränderungen leiden. Es sollte aber auch allgemein infrage gestellt werden, wie finanzielle Sicherheit für ALLE Menschen möglich sein kann. Die Lösung? Umverteilung! Von Oben nach Unten. Her mit der Vermögenssteuer, her mit einer Übergewinnsteuer für Großunternehmen und her mit dem Klimageld!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Arbeit muss sich ändern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird Zeit, dass das Märchen von der jungen Generation, die keine Lust zum Arbeiten hat, umgeschrieben wird. Es ist völlig nachvollziehbar, wenn junge Menschen nicht in die gleichen Abhängigkeitsverhältnisse steuern möchten, in denen sie ihre Eltern seit Jahren sehen, oft gepaart mit finanzieller Unzufriedenheit, Burn Outs und wenig Zeit für sich selbst oder ihre Familien. Es ist die Aufgabe von Arbeitgeber*innen die Arbeitskraft eines Menschen finanziell wertzuschätzen, einen Rahmen der Selbstverwirklichung zu schaffen und mit einer flexibleren Arbeitszeitgestaltung zu unterstützen. Um dies zu erreichen benötigt es einen tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mdl.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:50:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17: Eileen Hartstock</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Eileen-Hartstock-49949</link>
                        <author>Eileen</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Eileen-Hartstock-49949</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv23/Eileen-Hartstock-49949/viewimage?sectionId=31056" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hey Leute,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Eileen, 27 jahre alt, freiberufliche Hebamme aus Jena und darf seit Mai 2023 eure Landessprecherin sein. Um unsere Interessen und Votenträger*innen der GJ Thüringen bei der LDK vertreten und unterstützen zu können würde ich mich sehr über eure Deligierung freuen. Wir werden dort sicher einige Diskussionen über unsere Wahlkampagne führen müssen und ich hab richtig Lust euch, uns und unsere Themen stark in den Fokus zu bringen und zu diskutieren.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 12:04:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15: David Döring</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/David-Doring-44272</link>
                        <author>David Döring (KV Gera)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/David-Doring-44272</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv23/David-Doring-44272/viewimage?sectionId=31056" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Bewerbung als Beisitzer im Landesvorstand der Grünen Jugend Thüringen</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Welt ist so unstabil wie lange nicht mehr. Ob in Israel, der Ukraine, dem Sudan oder anderswo, es kommen immer mehr Krisen auf und immer mehr Menschen sind dadurch auf die Hilfe anderer angewiesen. Ich möchte mich für eine GRÜNE JUGEND Thüringen einsetzen, die solidarisch an der Seite derjenigen steht, die es aktuell am schwersten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte immer dann widersprechen, wenn menschenfeindliches Gedankengut verbreitet wird, egal ob sich dieses auf die vermeintlich ethnische Herkunft einer Person bezieht oder auf deren schwachen Einkommensverhältnisse. Wenn die Kürzung der Sozialleistungen für Asylbewerber*innen im Raum steht und immer mehr Abschiebungen gefordert werden, müssen wir laut werden. Vor allem dann, wenn unserer Mutterpartei dazu schweigt oder die Debatte sogar noch negativ befeuert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für mich gibt es darauf vor allem eine Antwort: <strong><span class="underline">Umverteilung!</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das nach unten treten muss endlich aufhören!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell besitzt das reichste 1% der deutschen Bevölkerung so viel Vermögen wie die ärmsten 50%. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar! Mittlerweile klafft die Lücke zwischen arm und reich so weit auseinander, dass sie von Forscher*innen als demokratiegefährdend eingestuft wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während sich Bürgergeldempfänger*innen am Ende des Monats teilweise nur noch von Krümeltee und Nudeln mit Tomatensoße ernähren, fliegt BWL-Justus zehn Mal im Jahr von Hamburg nach Sylt mit dem Privatjet. Dabei ist der Treibstoff für das Privatjet natürlich steuerbefreit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Wahlkampf 2024</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor allem trete ich erneut an, da ich im letzten Jahr im Landesvorstand extrem viel lernen konnte und sehr viele coole Leute treffen durfte. Diese neuen Erfahrungen und die neuen Kontakte möchte ich aktiv in den Wahlkampf einbringen. Unser Ziel muss es sein, dass die rechtskonservativen Kräfte in Thüringen bei der Wahl so schlecht wie möglich abschneiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier kann ein Teil zum Erfolg z.B. die Vernetzung mit den anderen Ostbundesländern sein. Ich möchte die Arbeit in der Mitte-Ost AG aktiv verbessern. Das ist dieses Jahr schon durch eine Klausur in Berlin gelungen und ich in zuversichtlich, dass die Arbeit dort im nächsten noch weiter intensiviert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Was möchte ich für den Verband</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Ich möchte mich dafür stark machen, dass Menschen in unserem Verband besser empowert werden und sich jede*r traut, Anträge zu stellen, mit zu diskutieren und auch am sonstigen Verbandsleben mit zu wirken.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Weiterhin möchte ich die Awarenessarbeit weiter verbessern. Dank des Landes-Awareness-Teams gibt es bei dieser Landesmitgliederversammlung ein richtiges Awarenesskonzept. Das Ziel sollte für unsere Awarenessarbeit sein, dass wir ein allgemeines Awarenesskonzept erarbeiten, dass allen eine bessere Teilhabe ermöglicht.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Aufbau einer Speziopposition zum Sturz der Matediktatur!</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Über mich</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 24 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem wunderschönen Landkreis Greiz. Aktuell wohne ich in Gera, wo ich als IT-Systemadministrator arbeite. Meine Freizeit besteht aktuell vor allem aus politischer Arbeit. Meine Kernthemen sehe ich mittlerweile vor allem im Feld soziale Gerechtigkeit (Umverteilung, faire Finanzpolitik, bessere Sozialleistungen, Gewerkschaften etc.).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich beschäftige mich aber auch gern mit den Themen Energie- und Verkehrswende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Hier bin ich aktiv: </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüne Jugend Thüringen als Beisitzer im Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüne Jugend Gera-Altenburg-Greiz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis90/Die Grünen Gera im Kreisvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jugendrat Gera</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Fragen schreibt mir gern auf Telegram: @dabiidee</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 09:33:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16: Helen </title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Helen-5661</link>
                        <author>Helen (KV Jena)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Helen-5661</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv23/Helen-5661/viewimage?sectionId=31056" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi ich bin Helen und ich mag Finanzen, nicht auf diese Finanzbro-FDP Art, eher weil wenn frau in die Finanzen reinschaut und sich damit beschäftigt am ehesten erkennen kann wo solche Leute kapitalistischen-Mist bauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So nun über mich: ich habe letztes Jahr schon geschatzit und würde das gern weiter machen. Ich studiere Mathe in Jena und bin seit 2022 bei der GJ. Neben Finanzen und Haushalt bin ich in der Hochschulpolitik aktiv und versuche mich, natürlich mit Spotlight auf Jena für gute, demokratische, soziale und gerechte Studien- und Arbeitsbedinungen einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nun genug zu mir, ich freue mich auf ein tolles neues Jahr mit euch und euren Rechnungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Galigrü</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Helen</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 20:32:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14: Gleiche Chancen für alle! Azubiwerk für Thüringen</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63371</link>
                        <author>Laura Wahl, Jan Walther (dort beschlossen am: 15.11.2023)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63371</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auszubildende müssen häufig weite Strecken zur Berufsschule zurücklegen und das bei oftmals noch dürftig ausgebautem öffentlichem Personennahverkehr, insbesondere in den ländlichen Räumen Thüringens. Bei vielen dualen Berufsausbildungen wird der Berufsschulunterricht nur an einem einzigen oder<br>
wenigen Standorten in Thüringen angeboten, sodass Auszubildende nicht täglich zum Schulort pendeln können, sondern zeitweilig auswärts wohnen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Unterstützung von Auszubildenden fordern wir, die GRÜNE JUGEND Thüringen, den Freistaat Thüringen auf, die Gründung eines Azubiwerks auf den Weg zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Azubiwerk soll Wohnmöglichkeiten und Wohnraum schaffen, betreiben und verwalten, an Standorten mit vielen Auszubildenden ggf. auch Mensen und Cafeterien. Das Azubiwerk bietet Sozial- und Rechtsberatung, psychologische Beratung, Kinderbetreuung für Eltern in der Ausbildung und unterstützt mit<br>
kulturellen Angeboten. Azubiwerke fördern den Austausch Auszubildender untereinander sowie den internationalen Austausch. Darüber kann ein Azubiwerk auf Landesebene auch als politische Interessenvertretung nach außen hin fungieren. Vorbild ist das Azubiwerk München.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit das Azubiwerk die Interessen von Azubis gut vertreten kann, ist es wichtig, dass möglichst viele Azubis in ihm vertreten sind. Als GRÜNE JUGEND Thüringen schlagen wir vor, das Azubiwerk zunächst über eine freiwillige Mitgliedschaft aufzubauen und zu stärken. Über die Berufsschulen können die<br>
rund 25.000 Azubis in Thüringen erreicht werden und mit einem günstigen Mitgliedsbeitrag (z.B. 1€ pro Monat) von den Vorteilen einer starken Interessensvertretung von Azubis überzeugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Unternehmen profitieren, wenn in Zeiten des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsplätze Thüringen für Azubis ein attraktiver Standort ist. Deshalb sollen sie durch eine Ausbildungsumlage bzw. einen Zuschlag zur Ausbildungsumlage zur Finanzierung beitragen. Außerdem sind auch die<br>
Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern zu beteiligen. Auf diesem Weg sind alle Unternehmen einbezogen, auch solche, die nicht selbst ausbilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Thüringen soll das Azubiwerk durch staatliche Zuschüsse, besonders in der Phase der Konzeption und Errichtung, fördern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt zu wenig Wohnraum für junge Menschen und besonders für Auszubildende und dieser Wohnraum ist zu teuer. Eine Ausbildung darf nicht dadurch belastet werden oder gar daran scheitern, dass soziale Bedarfe ohne Unterstützung bleiben und Wohnraum fehlt. Im bundesweiten Ausbildungsreport 2023 der DGB-Jugend geben 26,2% der Befragten an, sich häufig oder immer nach der Ausbildung in der Freizeit nicht gut erholen zu können. Das hängt auch mit prekärer Wohnsituation oder langen Fahrtwegen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen diese jungen Menschen in ihrer sozialen Situation und beim Wohnen unterstützen. Zugleich zeigen Azubiwerke auch Wertschätzung für die Ausbildungsberufe, machen Ausbildung attraktiver und tragen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfahrungen mit Azubiwerken in München und Hamburg können bei der Konzeption einbezogen werden. Das Azubiwerk München arbeitet seit 2012 und ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt München, des Kreisjugendring München-Stadt und der DGB-Jugend München. Das Azubiwerk Hamburg ist eine gemeinnützige Stiftung und eröffnete 2016 ihr erstes Wohnheim. Im Zentrum der Aufgaben steht bei beiden Werken bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende. Beide unterstützen darüber hinaus die Auszubildenden mit Beratung und weiteren Angeboten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 23:49:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Superwahljahr 2024 in Thüringen – aber bitte stabil bleiben! Eine Fortschreibung</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63370</link>
                        <author>Landesvorstand GJ Thüringen (dort beschlossen am: 15.11.2023)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63370</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der 1. LMV 2023 wurde beschlossen, dass die GRÜNE JUGEND Thüringen für die Landtagswahl 2024 eine eigenständige Kampagne und Wahlkampf durchführt. Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen, dass eine Fortsetzung einer R2G Koalition einem Wunder gleichen würde. Stattdessen sind rechte Kräfte im Aufwind und die rechtsextreme Höcke-AfD so stark wie noch nie. Mit unserer Kampagne wollen und müssen wir dem Rechtsruck etwas entgegensetzen! Wir werden gesellschaftlich linke Kämpfe auf der Straße stärken und unsere GJ Votenträger*innen unterstützen, damit diese im Parlament eine laute linke Stimme sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weitere Ziele für unsere Wahlkampagne sind zudem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Mitgliedergewinnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen mit unserer Kampagne die GRÜNE JUGEND Thüringen und unsere Ziele präsenter machen und somit neue linksdenkende Mitglieder gewinnen. Zudem wollen wir Räume schaffen um alte Mitglieder wieder zu aktivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Das erste Mal eine eigenständige Kampagne durchziehen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND haben wir andere Themen und Zielgruppen als Bündnis 90 / Die Grünen. Unsere Themen wollen wir nach außen, aber auch in die Partei tragen. Einen entscheidenten Punkt sehen wir beim Zusammendenken von Gerechtigkeitskämpfen. Wie unsere Ex-Bundessprecherin Sarah Lee Heinrich mal sagte: &quot;Was ist wenn keiner mehr Bock auf Klimaschutz hat, weil Menschen das Gefühl haben, er macht sie ärmer&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Eine sozial, physisch &amp; psychisch nachhaltige Wahlkampagne</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie die derzeitigen Umfrageergebnisse und Vorfälle jüngster Vergangenheit zeigen, wird das kommende Jahr nicht leicht. Um unsere Mitglieder vor rechten Angriffen psychisch als auch physisch zu schützen, brauchen wir ein umsetzbares Awarenesskonzept. Auch wenn jede helfende Hand und jeder kluge Kopf gebraucht wird, sollen sich unsere Mitglieder nicht verausgaben und private Verpflichtungen und Bedürfnisse vergessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Finanzquellen sichern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Teil unserer finanziellen Grundlage erhalten wir durch die Existenz der Grünen Landtagsfraktion. Ein Fortbestehen der Grünen Landtagsfraktion würde uns einen großer Teil unserer finanziellen Grundlage sichern. Sofern kein Wiedereinzug gelingt, müssen andere Finanzierungskonzepte aufgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Themen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugend (Bildung, Mobilität, Räume)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transformation und Perspektivlosigkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>soziale Gerechtigkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch warum gerade diese Themen? Wir als Grüne Jugend Thüringen sehen, dass viele, vor allem junge Menschen bei den klassischen Wahlkämpfen vergessen und benachteiligt werden. Deshalb wollen wir unseren Fokus bewusst auf soziale Themen lenken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell stehen wir vor einem Haufen Perspektivlosigkeit, überall wird alles immer nur schlechter, die schlechten Nachrichten überschlagen sich und lassen viele Menschen zurecht zweifeln. Kriege, Inflation, eine brennende Klimakrise, der Wohnraum in den Städten ist zu teuer, auf dem Land fährt kein Bus, die Kommunen werden kaputt gespart und für keine sozialen, bildenden oder kulturellen Zwecke ist Geld da. Es gibt keine Räume für junge Menschen- ganz egal ob Fortbewegung, zum Leben oder für die Bildung. Davon ist vor allem der ländliche Raum betroffen, wovon in Thüringen eine ganze Menge existiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass sich die Menschen von der Politik abgehängt fühlen ist da gut nachvollziehbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch wir wollen diesen katastrophalen Umständen etwas entgegen setzen und gehen mit diesen Schwerpunkten in den Wahlkampf- nun gilt es diese mit Inhalt zu füllen. Das ist die Aufgabe für das Wahlkampfteam und unsere eigenen GJ-Votenträger*innen in den kommenden Monaten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden die Inhalte aufbauen, zu euch- in die Kreisverbände kommen und mit euch in den Austausch und die Themenschwerpunkte gehen, damit sich alle befähigt fühlen diesen Wahlkampf gemeinsam zu führen- denn dafür brauchen wir euch. Für die kommenden Monate werden verschiedene Veranstaltungsformate geplant und beworben. Zusätzlich werden wir weiter, wie bereits geschehen, um Unterstützung von Außen werben und viele GJ Verbände einladen unseren Wahlkampf zu unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 23:00:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Arbeitskampf statt Arbeitskrampf</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63362</link>
                        <author>Landesvorstand GJ Thüringen (dort beschlossen am: 15.11.2023)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63362</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen aber müssen arbeiten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einer von Arbeit geprägten Gesellschaft: Unser Ansehen, unser Alltag, unser Wohlergehen unsere Bildung richtet sich nach Arbeit. Arbeit ist vielfältig und Arbeit betrifft alle. Kleine Kinder träumen davon, erwachsene Menschen meckern darüber und Rentner*innen erzählen gerne davon. Doch nicht alle Menschen in Deutschland arbeiten gleich. Unsere Arbeitswelt ist geprägt von Kapitalismus, Patriarchat und Rassismus. Während eine kleine Gruppe an Menschen sich aufgrund von ererbten Reichtum aussuchen kann ob und in welchem Beruf sie arbeiten will, ist der der Großteil von uns auf die unterschiedliche starke Art und Weise von der Arbeit abhängig um ihr Leben leben zu können. FLINTA*-Personen leider unter ungerecht verteilter Carearbeit. Menschen ohne Deutsche Staatsbürgerschaft lassen sich in irgendwelchen sinnlosen Jobs ausbeuten, weil sie sonst Angst um ihr Aufenhaltsrecht haben müssen. Gleichzeitig sind die Debatten, die national über Arbeit geführt werden eher abstoßend: Unserer Generation wird immer wieder vorgeworfen, wir wir seien faul, nur weil wir kein Bock haben für ein mickriges Gehalt 40 Stunden die Woche an der Zerstörung unseres Planeten mitzuarbeiten. Aufgrund von Fachkräftemangel reden Politiker*innen immer wieder darüber, dass wir doch mehr Wochenstunden arbeiten und erst später in Rente gehen sollen für den oder direkt per Gesetz zu kostenloser Arbeit verpflichtet werden sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>A</strong><strong>rbeitskampf ole</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lichtblick für uns bleiben Gewerkschaften. Die beste Erfindung seit der Entstehung des Kapitalismus. Sie helfen seit Jahrzehnten allen möglichen Arbeiter*innen im Konflikt mit ihren Chefs und haben zahlreiche Dinge erkämpft die wir heute für selbstverständlich halten: Das Wochenende, die 40-Stunden Woche, die Fortzahlung von Gehalt im Krankheitsfall, den Kündigungsschutz und so vieles mehr. Genau deswegen sind Gewerkschaften heute auch wieder Kampagnen und Widerstand ausgesetzt. Darüber hinaus sagen Organisationen die marginalisierten Gruppen in Berufs- und Ausbildungsthemen unterstützen dem Kapitalismus indirekt den Kampf an, indem sie Menschen, die von diesem ausbeuterischen System fallen gelassen werden dabei unterstützen für Ihre Rechte einzustehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>CAREARBEIT UND </strong><strong>FREIWILLIGENDIENST</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch nicht allein die Lohnarbeit ist Arbeit. Unsichtbare, unbezahlte Arbeit ist vor allem für FLINTA* Alltag und wird als Carearbeit bezeichnet. Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Hausarbeit, Ehrenamt: Frauen wenden pro Tag im Durchschnitt 52,4 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer.Männer arbeiten häufiger in Vollzeit als Frauen. Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern.Für Frauen ergeben sich dadurch wirtschaftliche Nachteile. Wenn Frauen über Jahre ein geringeres Einkommen haben, sind sie im Alter schlecht abgesichert und finanziell abhängig von ihren Partner*innen. Dies führt bei jeder fünften Frau zu Altersarmut, Tendenz steigend. Frauen befassen sich mehr als doppelt so viel mit direkter, also an Menschen verrichteter, Care-Arbeit als Männer (Bundesministerium für Familie, Senioren,Frauen und Jugend).Wir fordern einen verpflichtenden Versorgungsausgleich auch für unverheiratete Paare und eine gesetzliche Stärkung zur gleichwertigen Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehrenamt kann zu individueller Teilhabe, gesellschaftlicher Integration oder sozialen Bindungen, zum kulturellen Leben oder zur Gesundheit, und damit zu stabilen demokratischen Strukturen beitragen. Doch die Politik darf sich nicht auf demEngagement der Menschen ausruhen und hat die Aufgabe dies zu unterstützen und attraktiver zu gestalten. Ehrenamtliche Tätigkeit darf nicht als selbstverständlich gelten oder vorausgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die ständig wiederkehrende Debatte um verpflichtende Freiwilligendienste lehnen wir ab. Statt der aktuellen Kürzungen von 78 Millionen Euro für Freiwilligendienste fordern wir endlich eine gerechte Entlohnung der Frewilligendienstleistenden. Es kann nicht sein, dass vor allem soziale Einrichtungen abhängig von unterbezhalten Freiwilligen sind und diese dann teilweise Arbeit von Fachkräften übernehmen müssen. Es braucht dringend eine deutlich bessere Finanzierung der Einrichtungen, in denen Freiwillige ihren Dienst leisten, um dort Kompetenzverschiebungen und Überforderungen aufgrund von Personal- und Geldmangel zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>BENACHTEILIGUNG ARBEITSMARKT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für viele marginalisierte Gruppen ist der Zugang zur Erwerbsarbeit erschwert und von Diskriminierung betroffen. FLINTA*, migrantisierte Personen oder Menschen mit Behinderungen sind davon besonders betroffen. Die Einbindung in die Arbeitswelt ist ein wichtiger Punkt für marterielle Sicherheit und soziale Teilhabe, aber auch Sichtbarkeit. Ursächlich sind hierbei unter anderem diskriminierende Bewerbungsverfahren und unflexible Betriebe.Es bedarf an dieser Stelle verpflichtende Quoten für Großunternehmen, anonymisierte Bewerbungsverfahren und sozailstaatliche Hilfen zur Umgestaltung von Firmen.Besonders prekär ist die Lage in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die ihre Arbeitskraft zu menschenunwürdigem Entgeld zur Vefügung stellen und weit weg von Mindestlohn oder einer Entlohnung stehen, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Mindestlohn muss für alle Menschen gelten, diese Exkludierung ist ableistisch und beutet Menschen aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Forderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. (Solidarität mit Arbeitskämpfen, mit Carearbeiter*innen und die Unterstützung politischer Forderungen dieser Gruppen stellt einen Grundpfeiler unserer Überzeugnungen dar.) Wir kämpfen an der Seite all derer, die gesellschaftspolitisch und vor allem vom Kapitalismus benachteiligt und ausgebeutet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Bündnisse</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Seite an Seite mit den (jungen) Gewerkschaften in Thüringen und Ostdeutschland und allen Arbeitskämpfen in Thüringen stehen. Menschen, die im Jahr 2023 immer noch weniger verdienen als ihre Kolleg*innen in Westdeutschland haben all unsere Unterstützung verdient und unseren Beistand auf der Straße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.Umverteilung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für benötigte Prozesse und Veränderungen in der Arbeitswelt braucht es Geld. Dabei dürfen kleine Unternehmen oder die Angestellten nicht unter diesen kostenaufwändigen Veränderungen leiden. Es sollte aber auch allgemein infrage gestellt werden, wie finanzielle Sicherheit für ALLE Menschen möglich sein kann. Die Lösung? Umverteilung! Von Oben nach Unten. Her mit der Vermögenssteuer, mit einer Übergewinnsteuer für Großunternehmen und dem Klimageld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Arbeit muss sich ändern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird Zeit, dass das Märchen von der jungen Generation, die keine Lust hat zu arbeiten umgeschrieben wird. Es ist völlig nachvollziehbar, wenn junge Menschen nicht in die gleichen Abhängigkeitsverhältnisse steuern möchten, in denen sie ihre Eltern seit Jahren sehen, oft gepaart mit finanzieller Unzufriedenheit, Burn Outs und wenig Zeit für sich selbst oder ihre Familien. Es ist die Aufgabe von Arbeitgeber*innen die Arbeitskraft eines Menschen finanziell wertzuschätzen, einen Rahmen derSelbstverwirklichung zu schaffen und mit einer flexibleren Arbeitszeitgestaltung zu unterstützen. Um dies zu erreichen benötigt es einen tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mdl.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 20:18:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Gleiche Chancen für alle! Azubiwerk für Thüringen</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/gleiche-chancen-fur-alle-azubiwerk-fur-thuringen-35240</link>
                        <author>Jan Walther (KV Erfurt)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/gleiche-chancen-fur-alle-azubiwerk-fur-thuringen-35240</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auszubildende müssen häufig weite Strecken zur Berufsschule zurücklegen und das bei oftmals noch dürftig ausgebautem öffentlichem Personennahverkehr, insbesondere in den ländlichen Räumen Thüringens. Bei vielen dualen Berufsausbildungen wird der Berufsschulunterricht nur an einem einzigen oder wenigen Standorten in Thüringen angeboten, sodass Auszubildende nicht täglich zum Schulort pendeln können, sondern zeitweilig auswärts wohnen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Unterstützung von Auszubildenden fordern wir, die GRÜNE JUGEND Thüringen, den Freistaat Thüringen auf, die Gründung eines Azubiwerks auf den Weg zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Azubiwerk soll Wohnmöglichkeiten und Wohnraum schaffen, betreiben und verwalten, an Standorten mit vielen Auszubildenden ggf. auch Mensen und Cafeterien. Das Azubiwerk bietet Sozial- und Rechtsberatung, psychologische Beratung, Kinderbetreuung für Eltern in der Ausbildung und unterstützt mit kulturellen Angeboten. Azubiwerke fördern den Austausch Auszubildender untereinander sowie den internationalen Austausch. Darüber kann ein Azubiwerk auf Landesebene auch als politische Interessenvertretung nach außen hin fungieren. Vorbild ist das Azubiwerk München.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit das Azubiwerk die Interessen von Azubis gut vertreten kann, ist es wichtig, dass möglichst viele Azubis in ihm vertreten sind. Als GRÜNE JUGEND Thüringen schlagen wir vor, das Azubiwerk zunächst über eine freiwillige Mitgliedschaft aufzubauen und zu stärken. Über die Berufsschulen können die rund 25.000 Azubis in Thüringen erreicht werden und mit einem günstigen Mitgliedsbeitrag (z.B. 1€ pro Monat) von den Vorteilen einer starken Interessensvertretung von Azubis überzeugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Unternehmen profitieren, wenn in Zeiten des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsplätze Thüringen für Azubis ein attraktiver Standort ist. Deshalb sollen sie durch eine Ausbildungsumlage bzw. einen Zuschlag zur Ausbildungsumlage zur Finanzierung beitragen. Außerdem sind auch die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern zu beteiligen. Auf diesem Weg sind alle Unternehmen einbezogen, auch solche, die nicht selbst ausbilden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land Thüringen soll das Azubiwerk durch staatliche Zuschüsse, besonders in der Phase der Konzeption und Errichtung, fördern.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt zu wenig Wohnraum für junge Menschen und besonders für Auszubildende und dieser Wohnraum ist zu teuer. Eine Ausbildung darf nicht dadurch belastet werden oder gar daran scheitern, dass soziale Bedarfe ohne Unterstützung bleiben und Wohnraum fehlt. Im bundesweiten Ausbildungsreport 2023 der DGB-Jugend geben 26,2% der Befragten an, sich häufig oder immer nach der Ausbildung in der Freizeit nicht gut erholen zu können. Das hängt auch mit prekärer Wohnsituation oder langen Fahrtwegen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen diese jungen Menschen in ihrer sozialen Situation und beim Wohnen unterstützen. Zugleich zeigen Azubiwerke auch Wertschätzung für die Ausbildungsberufe, machen Ausbildung attraktiver und tragen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfahrungen mit Azubiwerken in München und Hamburg können bei der Konzeption einbezogen werden. Das Azubiwerk München arbeitet seit 2012 und ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt München, des Kreisjugendring München-Stadt und der DGB-Jugend München. Das Azubiwerk Hamburg ist eine gemeinnützige Stiftung und eröffnete 2016 ihr erstes Wohnheim. Im Zentrum der Aufgaben steht bei beiden Werken bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende. Beide unterstützen darüber hinaus die Auszubildenden mit Beratung und weiteren Angeboten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 17:21:14 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Leony Broschek</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Leony-Broschek-21516</link>
                        <author>Leony Broschek (KV Erfurt)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Leony-Broschek-21516</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv23/Leony-Broschek-21516/viewimage?sectionId=31056" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hello liebe GJ Menschis:)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Leony, 21 Jahre alt und aus dem Ortsverband der GJ Erfurt. Aktuell studiere ich im 5. Semester Internationale Beziehungen und Sozialwissenschaften an der Uni Erfurt. Eigentlich komme ich aus einem kleinen Ort in Hessen, bin aber im September 2021 für mein Studium nach Erfurt gezogen. Hier trifft man mich mit meinen Freund*innen in verschiedenen Cafés, auf Demos oder beim Hustlen auf dem Campus an. Nebenbei arbeite ich außerdem als Assistenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Landesgeschäftsstelle und kümmere mich überwiegend um das Vorbereiten von Social Media Postings.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meiner Freizeit engagiere ich mich im StuRa (Studierendenrat). Dort leite ich das Referat Internationales und stellvertretend das Referat Soziales. Das sind auch genau die Themen, die mir neben Feminismus und Vielfalt sehr am Herzen liegen. Vor allem im Bereich Internationales braucht es einen Abbau der Grenzen und der Festung Europas und eben keine strengeren Asylregelungen, wie kürzlich auf der Ministerpräsident*innenkonferenz beschlossen. In der Sozialpolitik sollte der Fokus auf einer barriereärmeren Bildung liegen, die den Weg zum Abitur und den Start eines Studiums erleichtert. Ein dauerhaftes Problem, was uns hier im Bereich der Uni erreicht, ist die verzögerte Auszahlung von BAföG und die dadurch entstehenden FInanzierungsprobleme vieler Student*innen. Zusätzlich wird mir immer wieder bewusst, dass noch einiges für FLINTA* Personen in der Politik zu tun ist. Denn Politik sollte keine Männerdomäne sein! Eine vielfältige Repräsentation unserer Gesellschaft in der Politik ist unerlässlich, um die Vielfalt der Bedürfnisse und Meinungen aller Bürger*innen zu hören und zu berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders mit Blick auf die anstehenden Wahlen im kommenden Jahr ist es mir sehr wichtig mich im Rahmen der GJ zu engagieren. Einerseits um klare Kante gegen Rechts zu zeigen, was bei den aktuellen Umfragewerten mehr als nötig ist. Ich finde aber, dass auch in stressigen Wahlkampfzeiten wichtige Themen wie Feminismus, Migration und Sozialpolitik andererseits nicht auf der Strecke bleiben dürfen. Genau deshalb will ich als Beisitzerin für die Grüne Jugend Thüringen antreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich mega freuen, eure Stimme zu bekommen und die Chance zu haben, die Grüne Jugend Thüringen durch den Landesvorstand mitzugestalten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Falls ihr irgendwelche Fragen an mich habt, findet ihr mich auf Telegram als @leonybroschek und könnt mich da gerne anschreiben :)</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 15:25:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Janek Schmidt</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Janek-Schmidt-33879</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Janek-Schmidt-33879</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich spare euch das &quot;Ihr Lieben&quot; und all den Kram darüber wie schlimm die Welt ist. Ich will’s kurz machen: Ich wäre gerne ein Jahr weiter euer Landessprecher. Nächstes Jahr kommen die vermutlich wichtigsten &amp; schwierigsten Landtagswahlen in Thüringen, die es je gab, auf uns zu und ich würde die gerne zusammen mit unseren Spitzenkandidat*innen, einem tollen Wahlkampfteam einem coolen Landesvorstand und ganz vielen aktiven Mitgliedern gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Soziale Gerechtigkeit &amp; Daseinsvorsorge is everything</strong><br>
Inhaltlich ist und bleibt für mich soziale Gerechtigkeit besonders wichtig und ich würde gerne weiter dafür kämpfen, dass Ungerechtigkeit &amp; Umverteilung bei jungen Menschen als unser Thema wahrgenommen wird. Junge Menschen leiden mehr als alle anderen unter Armut und Ungleichheit. Jede Vierte junge Person ist Armutsbedroht und fast alle jungen Menschen haben große Angst vor sozialem Abstieg. Besonders Auszubildende und Studierende leben oft von unvorstellbar wenig Geld. Junge Menschen nehmen das aber auch genauso wahr: Soziale Gerechtigkeit ist bleibt immer wieder der wichtigste Punkt, wenn junge Menschen in Thüringen nach Gründen für ihre Unzufriedenheit mit der Politik und danach gefragt werden, was ihnen am wichtigsten ist. Ich glaube, dass es kein Thema in der Thüringer Politik und bei Landtagswahl geben wird, welches nicht irgendwie am Ende mit sozialer Gerechtigkeit und Umverteilung verbunden ist. Egal ob’s schließende Krankenhäuser vor Ort sind, Züge die einen am Wochenende Nachts nicht nach dem Feiern in Erfurt, Jena, Gera oder Weimar wieder nach Hause bringen können oder steigende Lebenserhaltungskosten. Das gilt auch besonders für Klimawandel und Migrationspolitik: Unsere Gegner sitzen in der Limousine, nicht im Schlauchboot oder auf der Straße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wahlkampf-fun &amp; die Grüne Jugend Thüringen</strong><br>
Die Wahlkämpfe werden sicherlich ordentlich harte Brocken. Aber ich überzeugt, dass wir das trotzdem gut rocken können: Lasst uns mit dafür sorgen, dass junge Menschen UND soziale Themen nicht im Wahlkampf untergehen. Die Altgrünen können gerne über Wälder oder billigen Strom reden, die Linksjugend soll Plakate von Bodo aufhängen und die Jusos sonst was machen, wir reden mit den Leuten über Umverteilung und darüber wie wir in ganz Thüringen Daseinsvorsorge, Infrastruktur und nen nices Leben hinkriegen. Ich würde gerne coole Aktionen und Partys organisieren, zu denen nicht nur die 10 gleichen Leute oder irgendwelche Passant*innen kommen, sondern über die danach geredet wird! Lasst uns den Wahlkampf als Chance sehen die GJ-Thüringen weiter zu entwickeln und klar als eigenständige Kraft unabhängig von den Grünen aufzutreten. Und lasst uns inhaltlich klarer werden: Ich hab das Gefühl, dass wir als GJ (bzw. wir als Landesvorstand) machmal ein bisschen zu viel damit beschäftigt sind uns selbst zu organisieren und zu wenig unsere coolen Positionen nach außen zu tragen. Das würde ich gerne in einer weiteren Amtszeit ändern, sowie endlich unsere Social-Media-Arbeit anderen Menschen überlassen und zu dem machen, was sie sein sollte: Spaß für die Beteiligten, cooler linker content für Junge Menschen in Thüringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die GRüNeN</strong><br>
Lasst uns ehrlich, kooperativ und selbstbewusst gegenüber den Grünen auftreten und auch weiter in sie hineinwirken: Wir sind ein eigenständiger Verband, aber auch davon abhängig, dass die Grünen es in den Landtag schaffen. Damit das funktioniert müssen die sich, meiner Meinung nach, in Thüringen aber auch ein bisschen am Riemen reißen und überlegen wo sie hinwollen: Kleine Umweltpartei mit vielen internen Streitigkeiten um Posten oder wirklich ein politisches Angebot sein? Ich glaube eine Wende hin zu sozialerer Politik und klare Kritik an der Ampel sind dafür dringend notwendig und würde das auch gerne als GJ den Altgrünen regelmäßig ins Gesicht schreien und unseren Einfluss in der Partei dafür nutzen. Bei aller Eigenständigkeit, können wir nicht tatenlos zusehen, wie die Grünen gerade einen neuen Asylkompromiss und schreckliche Sparhaushalte mittragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliche Ziele für mich im Lavo wären:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- stabiler und linker Wahlkampf<br>
- Stärkung unserer KVen durch Klausuren, KV-Lavo-Treffen, alle mögliche day-to-day Hilfe<br>
- Bildungsarbeit trotz Wahlkampf nicht untergehen lassen<br>
- nie wieder eine GJ-Veranstaltung, die nicht mindestens eine Woche vorher angekündigt wird<br>
- Basisdemokratie wo es geht, Hierarchien klar machen wo sie existieren<br>
- Sicherheits- und Awarenesskonzepte damit wir alle gut durch den Wahlkampf kommen<br>
- eine Aufgabenverteilung und Belastung im Lavo, bei der es allem Lavo-Mitgliedern gut geht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch ich habe Hobbys:<br>
Ich bin Janek, 24 Jahre alt, meine Berufs- und Studiensituation zur Zeit ist kompliziert. Die letzten Jahre habe ich Staatswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf öffentliches Recht in Erfurt studiert und warte gerade auf mein Zeugnis! Falls ihr Fragen zum Vermummungsverbot auf Demos habt kann ich euch ganz viel erzählen. In meiner Freizeit mach ich viel GJ-Stuff (lol), lese gerne dystopische Romane (Red Rising!!!), höre Deutschrap und spiele Fussball in der Innenverteidigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich über euer Vertrauen freuen, noch mehr über Kritik und Anregungen und darauf euch in Mühlhausen zu sehen. Schreibt mir gerne auf Telegram @jantschik_s!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alerta, euer Janek.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 23:20:56 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1: Protokoll der letzten Landesmitgliederversammlung</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Protokoll-der-letzten-Landesmitgliederversammlung-21795</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/Protokoll-der-letzten-Landesmitgliederversammlung-21795</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/2lmv23/Protokoll-der-letzten-Landesmitgliederversammlung-21795/embeddedpdf?file=%2F2lmv23%2FProtokoll-der-letzten-Landesmitgliederversammlung-21795%2Fviewpdf%3FsectionId%3D31692"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 19:48:09 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Geschäftsordnung LMV</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63248</link>
                        <author>Luisa Otto (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63248</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1. Die LMV wählt eine Wahlkommission, das Präsidium und die Protokollführung. Alles in offener Abstimmung. Außerdem entscheidet die LMV zu Beginn über die Tagesordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2. Das Präsidium prüft den formgerechten Eingang der Anträge und entscheidet über das Verfahren. Dabei gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.1. Geschäftsordnungsanträge werden vor Sachfragen verhandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.2. Zu jedem Geschäftsordnungsantrag gibt es die Möglichkeiten einer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegenrede. Geschäftsordnungsanträge sind u.a. folgende Anträge:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Bestätigung und Ergänzung der Tagesordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Begrenzung der Redezeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Ende der Redeliste</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Schluss der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Überweisung an den Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag zur Art der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Personaldebatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Meinungsbild aller Anwesenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Meinungsbild aller Stimmberechtigten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag zur Art der Abstimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Auszeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Feststellung der Beschlussfähigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>· Antrag auf Rückholung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.3. Inhaltliche Anträge sind Hauptanträge und Ergänzungs- oder Änderungsanträge. Sie müssen dem Präsidium schriftlich vorgelegt und von einem der Anwesenden eingebracht werden, dafür stehen fünf Minuten Redezeit zur Verfügung; sie sollen dem Präsidium darüber hinaus digital vorgelegt werden. Anträge können auch per Videobotschaft eingebracht werden. Bei vorliegenden Änderungs- und Ergänzungsanträgen schlägt das Präsidium der LMV eine Verfahrensweise der Behandlung vor. Anträge gelten als angenommen, wenn sie die erforderlichen Mehrheiten laut Satzung erhalten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.4. Ab fünf inhaltlichen Anträgen kann eine Antragspriorisierung erfolgen. Dies geschieht durch einen Antrag an die Geschäftsordnung. Im Rahmen des Inhalts dieses Antrags kann das Präsidium entscheiden, wie die Antragspriorisierung durchgeführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3. Das Präsidium besteht aus jeweils zwei Mitgliedern, die die Sitzung leiten und die Redeliste führen. Das Protokoll wird von einer dritten und ggf. vierten Person übernommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3.1. Die Redeliste ist als Erstredner*innenliste zu führen. Das bedeutet, dass Personen, die während des aktuellen Tagesordnungspunkts noch nichts gesagt haben, auf der Redeliste unter Beachtung der FLINTA*-Quotierung vorgezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§4. Stimm- und wahlberechtigt sind ausschließlich Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Thüringen. Redeberechtigt sind alle Teilnehmer*innen der LMV. Eingebracht werden können auch Anträge per Videobotschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5. Die Bewerber*innen für die Wahl des Landesvorstands haben drei Minuten Redezeit für ihre Vorstellungsrede und zwei weitere Minuten für die Beantwortung von Fragen. Alle weiteren Bewerber*innen haben drei Minuten Redezeit für ihre Vorstellungsrede und eine weitere Minute für die Beantwortung von Fragen. Die Anzahl der Fragen kann auf Antrag des Präsidiums oder auf GO-Antrag begrenzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6. Für Änderungsanträge, Ergänzungsanträge und Bewerbungen existiert keine Frist, außer der, dass nach Abschließen eines TOPs Anträge zu diesem nur noch mithilfe eines Rückholantrages gestellt werden können. Eigenständige Anträge sind vor Beginn des jeweiligen Tagesordnungspunktes zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§7. Debatten zu Anträgen und Änderungsanträgen finden grundsätzlich als Pro-und- Kontra-Debatten statt. Grundsätzlich gibt es einen Pro- und einen Kontra- Beitrag, dabei ist die Einbringung des Antrages als Pro-Beitrag zu werten. Wenn durch GO-Antrag nicht anders beschlossen, sind alle anderen Debatten als offene Debatten zu führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 19:31:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Janek Schmidt</title>
                        <link>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63216</link>
                        <author>Janek Schmidt (KV Erfurt)</author>
                        <guid>https://2lmv23.antragsgruen.de/2lmv23/motion/63216</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv23/motion/63216/viewimage?sectionId=31056" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich spare euch das &quot;Ihr Lieben&quot; und all den Kram darüber wie schlimm die Welt ist. Ich will’s kurz machen: Ich wäre gerne ein Jahr weiter euer Landessprecher. Nächstes Jahr kommen die vermutlich wichtigsten &amp; schwierigsten Landtagswahlen in Thüringen, die es je gab, auf uns zu und ich würde die gerne zusammen mit unseren Spitzenkandidat*innen, einem tollen Wahlkampfteam einem coolen Landesvorstand und ganz vielen aktiven Mitgliedern gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Soziale Gerechtigkeit &amp; Daseinsvorsorge is everything</strong><br>
Inhaltlich ist und bleibt für mich soziale Gerechtigkeit besonders wichtig und ich würde gerne weiter dafür kämpfen, dass Ungerechtigkeit &amp; Umverteilung bei jungen Menschen als unser Thema wahrgenommen wird. Junge Menschen leiden mehr als alle anderen unter Armut und Ungleichheit. Jede Vierte junge Person ist Armutsbedroht und fast alle jungen Menschen haben große Angst vor sozialem Abstieg. Besonders Auszubildende und Studierende leben oft von unvorstellbar wenig Geld. Junge Menschen nehmen das aber auch genauso wahr: Soziale Gerechtigkeit ist bleibt immer wieder der wichtigste Punkt, wenn junge Menschen in Thüringen nach Gründen für ihre Unzufriedenheit mit der Politik und danach gefragt werden, was ihnen am wichtigsten ist. Ich glaube, dass es kein Thema in der Thüringer Politik und bei Landtagswahl geben wird, welches nicht irgendwie am Ende mit sozialer Gerechtigkeit und Umverteilung verbunden ist. Egal ob’s schließende Krankenhäuser vor Ort sind, Züge die einen am Wochenende Nachts nicht nach dem Feiern in Erfurt, Jena, Gera oder Weimar wieder nach Hause bringen können oder steigende Lebenserhaltungskosten. Das gilt auch besonders für Klimawandel und Migrationspolitik: Unsere Gegner sitzen in der Limousine, nicht im Schlauchboot oder auf der Straße.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wahlkampf-fun &amp; die Grüne Jugend Thüringen</strong><br>
Die Wahlkämpfe werden sicherlich ordentlich harte Brocken. Aber ich überzeugt, dass wir das trotzdem gut rocken können: Lasst uns mit dafür sorgen, dass junge Menschen UND soziale Themen nicht im Wahlkampf untergehen. Die Altgrünen können gerne über Wälder oder billigen Strom reden, die Linksjugend soll Plakate von Bodo aufhängen und die Jusos sonst was machen, wir reden mit den Leuten über Umverteilung und darüber wie wir in ganz Thüringen Daseinsvorsorge, Infrastruktur und nen nices Leben hinkriegen. Ich würde gerne coole Aktionen und Partys organisieren, zu denen nicht nur die 10 gleichen Leute oder irgendwelche Passant*innen kommen, sondern über die danach geredet wird! Lasst uns den Wahlkampf als Chance sehen die GJ-Thüringen weiter zu entwickeln und klar als eigenständige Kraft unabhängig von den Grünen aufzutreten. Und lasst uns inhaltlich klarer werden: Ich hab das Gefühl, dass wir als GJ (bzw. wir als Landesvorstand) machmal ein bisschen zu viel damit beschäftigt sind uns selbst zu organisieren und zu wenig unsere coolen Positionen nach außen zu tragen. Das würde ich gerne in einer weiteren Amtszeit ändern, sowie endlich unsere Social-Media-Arbeit anderen Menschen überlassen und zu dem machen, was sie sein sollte: Spaß für die Beteiligten, cooler linker content für Junge Menschen in Thüringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die GRüNeN</strong><br>
Lasst uns ehrlich, kooperativ und selbstbewusst gegenüber den Grünen auftreten und auch weiter in sie hineinwirken: Wir sind ein eigenständiger Verband, aber auch davon abhängig, dass die Grünen es in den Landtag schaffen. Damit das funktioniert müssen die sich, meiner Meinung nach, in Thüringen aber auch ein bisschen am Riemen reißen und überlegen wo sie hinwollen: Kleine Umweltpartei mit vielen internen Streitigkeiten um Posten oder wirklich ein politisches Angebot sein? Ich glaube eine Wende hin zu sozialerer Politik und klare Kritik an der Ampel sind dafür dringend notwendig und würde das auch gerne als GJ den Altgrünen regelmäßig ins Gesicht schreien und unseren Einfluss in der Partei dafür nutzen. Bei aller Eigenständigkeit, können wir nicht tatenlos zusehen, wie die Grünen gerade einen neuen Asylkompromiss und schreckliche Sparhaushalte mittragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliche Ziele für mich im Lavo wären:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- stabiler und linker Wahlkampf<br>
- Stärkung unserer KVen durch Klausuren, KV-Lavo-Treffen, alle mögliche day-to-day Hilfe<br>
- Bildungsarbeit trotz Wahlkampf nicht untergehen lassen<br>
- nie wieder eine GJ-Veranstaltung, die nicht mindestens eine Woche vorher angekündigt wird<br>
- Basisdemokratie wo es geht, Hierarchien klar machen wo sie existieren<br>
- Sicherheits- und Awarenesskonzepte damit wir alle gut durch den Wahlkampf kommen<br>
- nie wieder Lavomis mit Burn-out</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch ich habe Hobbys:<br>
Ich bin Janek, 24 Jahre alt, meine Berufs- und Studiensituation zur Zeit ist kompliziert. Die letzten Jahre habe ich Staatswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf öffentliches Recht in Erfurt studiert und warte gerade auf mein Zeugnis! Falls ihr Fragen zum Vermummungsverbot auf Demos habt kann ich euch ganz viel erzählen. In meiner Freizeit mach ich viel GJ-Stuff (lol), lese gerne dystopische Romane (Red Rising!!!), höre Deutschrap und spiele Fussball in der Innenverteidigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich über euer Vertrauen freuen, noch mehr über Kritik und Anregungen und darauf euch in Mühlhausen zu sehen. Schreibt mir gerne auf Telegram @jantschik_s!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alerta, euer Janek.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/2lmv23/motion/63216/viewimage?sectionId=31059" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 17:05:07 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>